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FC St. Gallen

 
 
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FC St. Gallen 1879
Logo des FC St. Gallen
Basisdaten
Name Fussballclub St. Gallen 1879
Sitz St. Gallen
Gründung 19. April 1879
Farben grün-weiss
Präsident Matthias Hüppi
Website fcsg.ch
Erste Fußball-Mannschaft
Cheftrainer Peter Zeidler
Spielstätte kybunpark
Plätze 19'568
Liga Super League
2018/19 6. Rang
 
Heim
 
Auswärts

Der FC St. Gallen (Eigenschreibweise: FC St.Gallen 1879, kurz FCSG) ist ein Schweizer Fussballverein aus der Stadt St. Gallen. Als offizielles Gründungsdatum gilt der 19. April 1879. Damit ist er der älteste noch bestehende Fussballclub der Schweiz und auf dem europäischen Festland.[1]

Die erste Herren-Mannschaft spielt aktuell in der Raiffeisen Super League, die zweite Mannschaft in der 1. Liga. Sie wurden bisher zwei Mal Schweizer Meister (1904 und 2000). 1969 wurde er Schweizer Cupsieger. Zudem gewann er 1978 den Ligacup. Seit Sommer 2008 in der AFG Arena St. Gallen, dem neuen Multifunktionsstadion mit einem Fassungsvermögen von 19'568 Zuschauern. Im Sommer 2016 erhielt das Stadion den neuen Sponsorennamen kybunpark.

Die Frauen-Mannschaft spielt in der Nationalliga A, sie spielen im Espenmoos, das ein Fassungsvermögen von 5700 Zuschauern hat.

2004 wurde die FC St. Gallen AG gegründet, welche den Profibereich übernimmt.

Geschichte

1879 bis 1896: Gründung und Frühgeschichte

 
FC St. Gallen 1881: Hintere Reihe: G. Gmür, R. Shade, J. Schopp, B. Stoffel Mitte: J. Klauser, J. Grüninger, J. de Ribeaupierre, E. Wild Vorne sitzend: T. Lang

Der 19. April 1879 gilt als offizielles Gründungsdatum des FC St.Gallen. Es existiert kein Gründungsprotokoll mehr, doch die ersten Statuten weisen dieses Datum auf. Zudem existiert im St. Galler Tagblatt in der Ausgabe vom gleichen Tag ein Aufruf zur Gründung eines «Football Club» im Restaurant Hörnli an der Neugasse in St. Gallen. Stadtarchivar Fredi Hächler stellte 2008 bei der Analyse des umfassenden Vereinsarchivs fest, dass der FC St. Gallen 1876, drei Jahre vor der offiziellen Gründung, «schon vereinsmässig organisiert» war und «regelmässig Spiele in Rorschach» gegen den FC Schönberg austrug.[2] Er nimmt an, dass nach dieser Vorlaufzeit die formelle Gründung mit Statuten 1879 erfolgte. Der FC St. Gallen gilt als der älteste bestehende Fussballclub der Schweiz.

Einige junge Kaufleute, ehemalige Schüler des Instituts Schönberg in Rorschach, wo sie den Sport durch englische Mitschüler kennen lernten, waren die Initianten der Vereinsgründung. R. Renkowitz trug die erste Präsidentenwürde. Zu den Gründerzeiten wurde im unteren Brühl, kurz daraufhin in der unteren Kreuzbleiche, trainiert. Protokolle der 1880er-Jahre erwähnen, dass jeden Mittag zwischen 1 und 2 Uhr sowie abends bis zum Einbruch der Dunkelheit Fussball gespielt wurde. Die Regeln des Assoziationsfussballs wurden nicht angewendet, so waren unter anderem die Tore um etwa die Hälfte kleiner. Zweimal im Monat fanden Wettkämpfe statt. Das Institut Schönberg war der erste auswärtige Gegner. In den 1880er-Jahren entstanden in der und um die Stadt St. Gallen mehrere Fussballklubs, welche jedoch früher oder später in den FC integriert worden sind.

Der älteste dokumentierte Wettkampf war am 1. Mai 1892, als der FC St. Gallen gegen die Grasshoppers Zürich mit 0:1 verlor. Die Grasshoppers Zürich reklamierten wegen der zu kleinen Tore. Das Rückspiel in Zürich, wo normale Tore aufgestellt wurden, gewann GC 6:0. Der FC St. Gallen ersetzte danach seine Tore durch solche in Normgrösse.

1896 bis 1909: Fusionen und 1. Meistertitel

1896 schloss sich der FC Viktor St. Gallen dem FC St. Gallen an. Mit der Fusion der Klubs FC St. Gallen und FC Phönix St. Gallen entstand 1898 der Vereinigte FC St. Gallen mit 117 Mitgliedern. Vorübergehend wechselten auch die Clubfarben auf gelb-schwarz, bevor man jedoch wieder zu grün-weiss zurückkehrte.[3] An der Meisterschaft 1898/99 wurde der Vereinigte FC St. Gallen Sieger der «Gruppe Ost» in der «Serie B». In der anschliessenden Finalrunde verlor die Mannschaft gegen den West-Vertreter Cantonal Lausanne.

1899/00 nahm der Vereinigte FC St. Gallen erstmals an der höchsten Schweizer Liga, der «Serie A» teil. In der Gruppe «Ost» wurden er Tabellenletzter. 1900/01 nahm der Club nicht an der Meisterschaft teil. 1901/02 wurde er in seiner Gruppe Tabellendritter. Am 17. März 1902 absolvierte der Vereinigte FC St. Gallen sein erstes internationales Spiel gegen Alemannia Karlsruhe, welches die St. Galler mit 26:0 gewannen. Ein Jahr später, in der Saison 1902/03, wurden die St. Galler Tabellenzweiter in der Gruppe Ost. Am 22. Juni 1903 erfolgte die Namensänderung des Vereinigten FC St. Gallen in FC St. Gallen.

In der Saison 1903/04 wurde der FC St. Gallen erstmals Gruppensieger, weshalb er zusammen mit den anderen Gruppensiegern, Servette FC sowie BSC Old Boys Basel, die Finalrunde bestreiten durfte. In der Vorbereitung auf die Endrunde wurde unter anderem der FC Bayern München am 3. März 1904 mit 10:0 geschlagen. Der FC St. Gallen erreichte am 27. März 1904 in Bern gegen Servette ein 1:1-Remis und bezwang die Old Boys Basel zwei Wochen später in Zürich mit 1:0. Da Old Boys Basel später jedoch Servette 2:0 besiegte, wurde der FC St. Gallen erstmals Schweizer Fussballmeister. Es sollte für 96 Jahre lang der letzte Titel bleiben.

1909 bis 1969: Beständigkeit

In der Saison 1909/10 wurde in der Schweiz erstmals ein Cup-Wettbewerb ausgetragen, der Anglo-Cup. Der FC St. Gallen erreichte den Final gegen die Young Boys Bern, verlor aber im Wiederholungsspiel mit 0:7, nach dem das erste 1:1 endete. Am 28. April 1910 konnte der FC St. Gallen auf dem Espenmoos ein Spielfeld mit einer Holztribüne in Betrieb nehmen. 1912 besiegte der FC St. Gallen zu Hause den FC Luzern mit 17:0, der höchste Heimsieg des FCSG im Espenmoos. 1915 wurde der Stadtrivale F.C. Brühl St. Gallen Schweizer Meister. Da in diesem Jahr wegen des Ersten Weltkriegs nur ein reduzierter Spielbetrieb stattfinden konnte, wurde Brühl von den Anhängern des FC St. Gallen noch bis in die 1960er-Jahre als Interimsmeister verspottet. Die Rivalität entstand auch dadurch, dass Brühl eher ein Verein der Unterschicht war, während der FC (wie auch die Blue Stars St. Gallen) ein Verein der Oberschicht war und folglich nicht jeder Mitglied werden durfte. 1918 wurde der FC St. Gallen Gruppensieger der Serie A Gruppe Ost und konnte somit die Finalrunde um die Schweizer Meisterschaft zusammen mit den Young Boys Bern und dem Servette FC bestreiten. Der FC St. Gallen musste sich nach zwei Niederlagen gegen die beiden Mitkonkurrenten mit dem dritten Rang begnügen, es sollte bis 1983 das letzte Mal gewesen sein, das der FC St. Gallen Ende Saison unter den ersten drei der Schweizer Fussballmeisterschaft vertreten war. Anlässlich des 40-Jahre-Jubiläums 1919 zählte der FCSG 663 Mitglieder.

1932 musste der FC St. Gallen in die zweite Liga absteigen. Unter dem Spielertrainer Norman Smith wurde er 1934/35 Meister der zweiten Liga und stieg wieder in die oberste Liga auf. Den ersten Cupfinal erreichten die Ostschweizer 1945, verloren jedoch vor 15'000 Zuschauern im Berner Wankdorfstadion mit 0:1 gegen Young Boys Bern.

1948, drei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, war es Deutschland noch immer untersagt, an internationalen Sportanlässen teilzunehmen. Mit einer St. Galler Stadtauswahl, bestehend aus Spielern des FC St. Gallen und des SC Brühl, durchbrach man die Sportblockade und spielte in München ein Benefizspiel gegen eine Auswahl aus Spielern von 1860 München und dem FC Bayern München vor mehreren zehntausend Zuschauern, das die Münchner Stadtauswahl mit 5:1 gewann. Der Erlös des Spiels kam dem Münchner Waisenhaus-Fonds zugute.

Nach einem weiteren Intermezzo in der zweithöchsten Spielklasse stiegen die St. Galler 1948/49 unter dem britischen Trainer Jimmy Townley wieder in die Nationalliga A auf.

Für Aufsehen sorgte am 5. November 1967 das Spiel gegen den FC Chiasso. Nach vier Platzverweisen wälzten sich in der Schlussphase zwei Akteure der Tessiner «verletzt» am Boden. Da das Gästeteam damit nicht mehr über die Mindestanzahl von sieben Spielern verfügte, die für eine Weiterführung des Matches notwendig gewesen wären, brach der Schiedsrichter das Spiel beim Stand von 1:0 für den FC St. Gallen vorzeitig ab. Zur Überraschung aller Beteiligten wurde das Aufeinandertreffen danach neu angesetzt; der FCSG entschied aber auch das Wiederholungsspiel zu seinen Gunsten.[4]

1969 bis 1999: Cupsieg und Achtungserfolge

Der Höhepunkt des Aufschwungs war 1969, als der FC St. Gallen seinen ersten und bisher einzigen Cupsieg erreichte. Vor 24'000 Zuschauern bezwang der FC St. Gallen die Tessiner Mannschaft AC Bellinzona mit 2:0. Rudi Nafziger war dabei der Doppeltorschütze. Im Europapokal der Pokalsieger traf der FC St. Gallen in der ersten Runde auf den dänischen Vertreter BK Frem København. Nach der 1:2-Niederlage in Dänemark gewannen die St. Galler das Rückspiel mit 1:0 und zogen dank der Auswärtstor-Regel in die nächste Runde ein. Gegen DFS Lewski-Spartak Sofia schied man nach dem 0:4 in Bulgarien und einem 0:0 beim Rückspiel aus. Im gleichen Jahr wurde auf dem Heimstadion Espenmoos die neue, heute noch bestehende Haupttribüne mit einem Fassungsvermögen von 2200 Zuschauern eingeweiht. Ein Jahr später mussten die St. Galler wieder in die NLB. Dieses Intermezzo dauerte ein Jahr. Den dritten Cupfinal unter St. Galler Beteiligung verloren sie 1977 vor 27'000 Zuschauern wiederum wie 1945 gegen Young Boys, ebenfalls mit einem 0:1.

1978 gewann der FC St. Gallen den heute nicht mehr existierenden Ligacup mit einem 3:2 gegen Grasshoppers Zürich. Im Jubiläumsjahr 1979 schloss der Club die Meisterschaft auf dem 4. Rang ab, dem besten Resultat seit dem Bestehen der Nationalliga. Im Rahmen der Festivitäten zum 100-jährigen Bestehen wurde auch ein neues Logo präsentiert.

1982 qualifizierte sich der FC St. Gallen erneut für den Ligacup-Final gegen den FC Aarau. Das Hinspiel im Espenmoos ging mit 0:1 verloren, auswärts im Brügglifeld endete das Spiel 0:0. In der folgenden Saison 1982/83 sicherte sich der FC St. Gallen überraschend den 3. Rang und qualifizierte sich damit für den UEFA Cup. In der ersten Runde unterlag man jedoch dem jugoslawischen Verein FK Radnički Niš auswärts mit 0:3 und zu Hause mit 1:2. 1985 gelang dem FC St. Gallen erneut die Teilnahme am UEFA-Cup dank des 4. Rangs in der Meisterschaft. Der Saisonhöhepunkt auf dem Espenmoos war die UEFA-Cup-Begegnung vor 16'200 Zuschauern gegen Inter Mailand. Obwohl das Aufeinandertreffen in der Ostschweiz mit einem 0:0-Unentschieden endete, schied der FCSG aus, da das Hinspiel im Giuseppe-Meazza-Stadion mit 1:5 verloren gegangen war.

Am 2. April 1985 musste Schiedsrichter Walter Nussbaumer mit einem Helikopter der Rettungsflugwacht aus den Katakomben des Stadions Espenmoos evakuiert werden. Wütende St. Galler Fans hatten dem Referee aufgelauert, weil er im Spiel gegen Neuchâtel Xamax unter anderem Libero Jurkemik des Feldes verwiesen hatte. Der Helikopter landete vor der Haupttribüne auf dem Spielfeld; Schieds- und Linienrichter wurden eingeladen und ausgeflogen. Bild- oder Filmmaterial dieser in der Geschichte des schweizerischen Fussballs einzigartigen Rettungsaktion gibt es nicht.[5]

1988 wechselte der spätere Weltstar und chilenische Nationalspieler Iván Zamorano über den FC Bologna zum FC St. Gallen. Mit ihm gewann der FC St. Gallen den inoffiziellen Titel des Wintermeisters und Zamorano wurde in dieser Saison gleichzeitig Schweizer Torschützenkönig. 1990 verliess Zamorano den FC St. Gallen und wechselte zum FC Sevilla mit der damals höchsten Transfersumme der NLA-Geschichte. Zamorano war nicht nur einer der herausragenden, sondern ist bis heute einer der beliebtesten Spieler der grün-weissen Geschichte.

 
Hakan Yakin (rechts) 1998 beim Hallenmaster in Basel im Einsatz für den FCSG.

Nach Zamoranos Abgang spielten die Ostschweizer in den 1990er-Jahren nur mittelmässig und mussten im Jahr 1993 einen Abstieg verkraften, dem unter Trainer Uwe Rapolder der sofortige Wiederaufstieg folgte. Trotz Klassenerhalts und der Qualifikation für die Finalrunde in der Saison 1995/96 wurde Rapolder entlassen und durch den ehemaligen Spieler Roger Hegi ersetzt. In der Saison 1997/98 gelang es dem FC St. Gallen in der Winterpause den Schweizermeistertitel im Hallenfussball zu sichern, als man im Final den FC Zürich mit 3:1 bezwang. Neben dem Finalturnier in Basel gewann man auch das Heimturnier in St. Gallen sowie die Veranstaltung in Zürich und musste im gesamten Wettbewerb lediglich zwei Niederlagen einstecken.

Aber auch auf dem natürlichen Rasen verlief die Saison erfolgreich für den FC St. Gallen: Nach einem 2:1 gegen den FC Lugano qualifizierte man sich für den Cup-Final, wo man trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung schlussendlich im Elfmeterschiessen gegen Lausanne Sports unterlag. In der Meisterschaft erreichte man den 6. Schlussrang, wodurch man sich für den UEFA Intertoto Cup qualifizierte. In der ersten Runde besiegte man JK Tulevik Viljandi aus Estland mit 3:2 und 6:1. In der zweiten Runde scheiterte man trotz eines Heimsieges durch ein Tor von Marco Zwyssig jedoch knapp an Austria Salzburg. In der Winterpause der Saison 1998/99 wechselte Trainer Roger Hegi zu den Grasshoppers, für ihn wurde Marcel Koller vom FC Wil verpflichtet.

1999 bis 2002: Der 2. Meistertitel

Der Start in die Finalrunde 1999 gestaltete sich dank Siegen auswärts gegen den FC Zürich und zu Hause gegen den späteren Meister Servette optimal. Danach brach die Mannschaft jedoch komplett ein und gewann von den verbleibenden zwölf Spielen kein einziges mehr und belegte am Ende abgeschlagen den letzten Platz.

Der FC St. Gallen startete daher als klarer Abstiegskandidat in die Saison 1999/2000. Doch die Mannschaft, welche im Vergleich zur enttäuschenden Vorsaison fast nur mit Spielern aus der Nationalliga B verstärkt wurde, überraschte positiv, errang Sieg um Sieg und wurde mit acht Punkten Vorsprung auf den FC Basel Wintermeister. In die Finalrunde startete man auswärts gegen den Rekordmeister GC mit einem 4:4-Unentschieden. Der 0:3-Rückstand nach 15 Minuten wurde bis zur Pause wieder aufgeholt, den erneuten Rückstand in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte konnte man ebenfalls noch ausgleichen. Damit wurde der Grundstein für eine erfolgreiche Finalrunde mit nur einer Niederlage gelegt. Bereits vier Runden vor Schluss konnte sich der FC St. Gallen dank dem Auswärtssieg beim FC Luzern durch Tore von Marc Zellweger und Sascha Müller den sensationellen Meistertitel sichern, den ersten seit 96 Jahren. Ende der Saison wies man, trotz der in der Winterpause halbierten Punktzahl, zehn Punkte Vorsprung auf Vizemeister Lausanne Sports aus. Der Ghanaer Charles Amoah wurde zudem Torschützenkönig.

In der Saison 2000/2001 erhielt man in der Qualifikation für die Champions-League den türkischen Meister Galatasaray Istanbul zugelost, welche wenige Wochen zuvor den UEFA-Cup im Final gegen Arsenal London und auch den UEFA Super Cup gegen Real Madrid gewonnen hatten. Trotz früher Führung unterlag man beim Heimspiel im ausverkauften Zürcher Hardturm Stadion mit 1:2, auswärts erreichte man nach einem 0:2-Rückstand noch ein beachtliches 2:2. Damit hatte man die Qualifikation für die Champions-League nur um ein Tor verpasst.

Stattdessen durfte der FC St. Gallen im UEFA-Cup antreten und traf dort in der ersten Runde auf den englischen Verein Chelsea London. Das Hinspiel in London ging knapp mit 0:1 verloren, das Heimspiel gewann hingegen der FC St. Gallen sensationell mit 2:0 dank Toren von Sascha Müller und Charles Amoah und zog so in die nächste Runde ein. Dort traf man auf den FC Brügge. Das Spiel in Belgien verlor man trotz einer 1:0-Führung aufgrund zweier Elfmeter noch mit 1:2. Im Rückspiel ging man durch Amoah wieder in Führung, jedoch kassierte man in der 93. Minute noch den Ausgleich und schied aus.

In der Meisterschaft knüpfte der FC St. Gallen an die herausragenden Leistung der Vorsaison an und überwinterte auf Platz 2 hinter dem FC Lugano. In der Winterpause verliess mit Charles Amoah der Toptorschütze der letzten anderthalb Jahre den Verein. Die beiden Stürmer Ivan Stefanovic und Alexandre Batista Jefferson wurden als Ersatz geholt, konnten aber die Erwartungen zu keinem Zeitpunkt erfüllen. In der Finalrunde machte sich die Mehrfachbelastung während der Saison bemerkbar, die Mannschaft konnte nicht mehr an die Leistungen der Vorrunde anknüpfen. Dennoch spielte man bis zum Schluss um den Meistertitel mit. In der vorletzten Runde hätte man mit einem Sieg beim Konkurrenten FC Lugano und gleichzeitiger Niederlage der Grasshoppers bereits den Meistertitel feiern können, das Spiel ging jedoch mit 1:4 verloren. So wurde in der letzten Runde die Schweizer Meisterschaft zwischen dem FC St. Gallen, den Grasshoppers und dem FC Lugano entschieden. Während der FC Lugano beim FC Sion unterlag, verlor der FC St. Gallen gegen den neuen Schweizer Meister Grasshoppers Zürich zu Hause gleich mit 0:4. Es war die erste Heimniederlage seit zwei Jahren. Dennoch wurde die Mannschaft bereits während des Spiels und des klaren Rückstandes vom Anhang frenetisch gefeiert und erhielt Standing Ovations. Am Ende erreichte der FC St. Gallen den 3. Platz und bestätigte so nicht nur die Leistungen der Vorsaison, sondern erreichte die Qualifikation für den UEFA-Cup.

Dort bekam man es mit dem mazedonischen Vertreter Pelister Bitola zu tun. Auswärts im vom damals stattfindenden Bürgerkrieg gezeichneten Land gewann man 2:0, beim Rückspiel im Zürcher Letzigrund verpasste man aufgrund eines schwachen Auftritts beinahe noch die Qualifikation und verlor mit 2:3. In der ersten Runde des UEFA-Cups traf man auf Steaua Bukarest. Das Heimspiel, welches im Zürcher Hardturm stattfand, wurde mit 2:1 gewonnen. Im Rückspiel erreichte man dank des Ausgleichstores von Guido ein 1:1 und qualifizierte sich für die nächste Runde, wo man auf den SC Freiburg traf. Dank eines Treffers von Teboho Mokoena in der Nachspielzeit gewann man auswärts mit 1:0. Es war dies der erste Auswärtssieg einer Schweizer Vereinsmannschaft bei einem Deutschen Bundesligisten überhaupt. Vor dem Rückspiel in Zürich hatten die Freiburger mit einem 2:0-Auswärtssieg beim späteren deutschen Meister Borussia Dortmund Selbstvertrauen getankt. Sie liessen sich von der Führung des FC St. Gallen durch Marc Zellweger nicht beirren und gewannen schlussendlich mit 4:1. Der FC St. Gallen war damit ausgeschieden.

In der Meisterschaft machten sich die weiteren Abgänge in der Sommerpause bemerkbar, die Vorrunde wurde dennoch auf dem 4. Platz abgeschlossen.

2002 bis 2008: Übergangssaisons

Auch Erfolgstrainer Marcel Koller verliess Anfang 2002 den Verein. Er wechselte zu den Grasshoppers Zürich. Mit Gérard Castella wurde ein ehemaliger Meistertrainer angestellt. Unter ihm fiel man in der Meisterschaft noch auf Platz sechs zurück, erreichte aber damit immerhin für die kommende Saison die Qualifikation für den UEFA Intertoto Cup.

Mit der Aussicht auf das geplante neue Stadion wurden die anstehenden Spielzeiten bis zum Bezug der neuen Spielstätte die Spielzeiten von der Vereinsführung jeweils als Übergangssaisons bezeichnet.

 
FC Vaduz – FC St. Gallen in der Auf-/Abstiegsrunde 2003

In der ersten Runde des UI-Cups setzte man sich problemlos gegen B68 Toftir von den Färöer durch, in der zweiten Runde scheiterte man am niederländischen Vertreter Willem II Tilburg durch einen Gegentreffer in der Verlängerung des Rückspiels. In der Meisterschaft blieb der Erfolg jedoch aus und Gérard Castella wurde im Herbst darauf entlassen. Ihm folgte Thomas Staub, welcher bis dahin im Nachwuchs tätig war. Unter ihm erlitt der FC St. Gallen auch die legendäre 11:3-Niederlage im Lokal-Derby gegen den Aufsteiger FC Wil 1900. Der FC St. Gallen verpasste die Finalrundenqualifikation und musste in die Auf-/Abstiegsrunde, in welcher aufgrund der neu geschaffenen 10er-Liga nur zwei anstelle von bisher vier Teams in der obersten Liga verbleiben. Unter dem in der Winterpause neu verpflichteten österreichischen Trainer Heinz Peischl gelang jedoch der Klassenerhalt auf Platz 2 hinter dem FC Aarau.

 
FC Einsiedeln – FC St. Gallen im Cup 06/07

In den folgenden Saisons schaffte man auch die Qualifikation für den UEFA Intertoto Cup, jedoch verzichtete man auf eine Teilnahme, da sich der Trainer lieber ganz auf die Saisonvorbereitung konzentrieren wollte und der Wettbewerb zu viel Aufwand bedeutet hätte. Heinz Peischl trat 2005 nach einem 0:4 gegen die Grasshoppers und einer Niederlagenserie zurück. Der langjährige Assistenztrainer Werner Zünd übernahm einmal mehr interimsmässig den Trainerposten. Zur Saison 2005/06 übernahm der Deutsche und ehemalige Liechtensteiner Nationaltrainer Ralf Loose das Traineramt. Nach 29 Spielen mit lediglich 31 Punkten wurde er am 14. April 2006 nach einer 1:3-Niederlage in Thun entlassen. Die Anhänger des FC St. Gallen streckten nach der schwachen Leistung dem Trainer und den Spielern die entblössten Hintern entgegen. Loose wurde daraufhin durch Rolf Fringer ersetzt, welcher kurzfristig Erfolg hatte und den FC St. Gallen in der Saison 2006/07 zwischenzeitlich sogar auf Platz 1 der Tabelle führte. Im Cup traf man in der ersten Runde auf den FC Einsiedeln aus der 3. Liga, welchen man mit 14:0 besiegte.

Fringers Vertrag wurde im Januar 2007 frühzeitig bis Juni 2009 verlängert. In der Rückrunde fiel der FC St. Gallen nach einer Serie von acht Unentschieden in Folge in der Tabelle wieder ins Mittelfeld zurück. Das 0:0 beim FC Zürich wurde nachträglich in eine 0:3-Forfaitniederlage umgewandelt, da Philipp Muntwiler nach einem Platzverweis in der U21-Mannschaft auch für die erste Mannschaft gesperrt war. Obschon von der 1. Liga gegenüber dem FC St. Gallen vor dem Spiel in Zürich bestätigt wurde, dass Muntwiler für die erste Mannschaft spielberechtigt sei, entschied die Nationalliga nachträglich, dass dessen Einsatz nicht regulär war. Dank dieser beiden zugesprochenen Punkte im «Fall Muntwiler» gewann der FC Zürich den Meistertitel. Die Saison 2006/07 beendete der FC St. Gallen auf dem 5. Platz.

Die Saison 2007/08 begann für den FC St. Gallen sehr schlecht. Am 8. Oktober 2007 entliess der zu diesem Zeitpunkt Tabellenletzte den Trainer Rolf Fringer. Der Bulgare Krassimir Balakow wurde am 29. Oktober 2007 als neuer Trainer vorgestellt. In den Spielen der Rückrunde konnte sich der FC St. Gallen auf den zweitletzten Tabellenrang steigern. In der Barrage gegen den Zweiten der Challenge League, AC Bellinzona, verlor der FC St. Gallen mit 2:3 und 0:2 und stieg damit in die Challenge League ab. Das Spiel am 20. Mai 2008 war das letzte Spiel des FC St. Gallen im Espenmoos. Am 4. Juni 2008 wurde der vormalige Trainer des FC Wil, Uli Forte verpflichtet.

2008 bis 2011: Challenge League und neues Stadion

 
 
 
 
Saison 2008/09: «Drittes» Trikot
 
 
 
 
Saison 2009/10: «Drittes» Trikot

In die Saison 2008/09 startete das Team in der neuen AFG Arena also in der Challenge League, es galt als Favorit für den Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse. Bereits mit den ersten Spielen zeigte sich, dass das Team ganz vorne mitmischen würde. Nach der einzigen Niederlage in der Hinrunde (gegen Thun) besetzte der FC St. Gallen lange die zweite Tabellenposition hinter Lugano. Bei der Direktbegegnung im zweitletzten Spiel der Hinrunde gewann St. Gallen zuhause 2:1 und konnte sich dank dem besseren Torverhältnis an die Tabellenspitze setzen. Zur Winterpause führte der FC St. Gallen die Tabelle mit 40 Punkten aus 15 Spielen an, gleichzeitig drohte dem FC St. Gallen einmal mehr der Konkurs.[6]

Am 18. Mai 2009 sorgte der FCSG drei Runden vor Meisterschaftsende mit einem 1:0-Sieg bei Concordia Basel durch einen Treffer von Moreno Merenda für den direkten Wiederaufstieg in die Super League. Merenda war mit insgesamt 22 Toren auch erfolgreichster Torschütze der Mannschaft. Beim letzten Saison-Spiel gegen den FC Winterthur wurde mit 19'500 Zuschauern ein neuer Zuschauerrekord für ein Heimspiel des FC St. Gallen aufgestellt. Mit einem Zuschauerschnitt von 12'469 sorgte der FC St. Gallen ebenfalls für einen neuen Rekord in der Challenge League.

Der Start in die Saison 2009/10 gelang dem FCSG vorzüglich. In der ersten Runde besiegte man den FC Basel in einem ausverkauften Heimspiel verdient mit 2:0. In der darauf folgenden Woche konnte man bereits den nächsten Erfolg gegen YB im Stade de Suisse verbuchen (1:1). Diese Erfolge waren quasi der Startschuss zu einer doch relativ guten Saison. Im Schnitt verfolgten 14'082 Zuschauer die Heimspiele des FC St. Gallen. Nur der FC Basel (23'656) und YB (22'652) konnten mehr Fans in ihre Stadien locken.[7] Nach 36 Runden schloss der FCSG die Meisterschaft auf dem sechsten Rang mit 46 Punkten ab. Nachdem der FC St. Gallen im Schweizer Cup den FC Luzern auswärts mit 4:1 besiegte, trafen sie im Halbfinal zu Hause auf den Challenge-League-Verein Lausanne Sports. Trotz früher Führung und Überzahlsituation nach einer roten Karte gegen Lausanne verlor der FCSG das Spiel mit 1:2.

Vor der Saison 2010/11 verliessen zahlreiche Stammspieler den Verein, da ihre Verträge von Seiten des Vereins nicht verlängert wurden. Darunter auch derjenige von Marc Zellweger, welcher in 14 Saisons über 500 Spiele für den FC St. Gallen bestritten und von den Fans als «Fussballgott»[8] gefeiert wurde. hat. Seine Nummer 17 soll fortan nie mehr vergeben werden.

Die zahlreichen Abgänge wurden nicht oder nur ungenügend ersetzt und entsprechend schwer tat sich die Mannschaft in der Meisterschaft. Erst gegen Ende des Jahres wurde bekannt, dass die Betriebs AG des Stadions, von welcher der FC St. Gallen abhängig war, sich in grossen finanziellen Problemen befand. Die Stadt wie auch der Kanton entschieden gegen eine Unterstützung des FCSGs. Unter der Führung des designierten Präsidenten Dölf Früh schaffte man es dennoch genug Investoren zu finden, um den FC St. Gallen nachhaltig zu retten.

Der Start in die Rückrunde 2011 begann mit einer Niederlagenserie, woraufhin Uli Forte entlassen wurde. Der Trainer der U21, Giorgio Contini, übernahm mit Roman Zürcher die Mannschaft für das Auswärtsspiel in Sion, bevor mit Jeff Saibene ein neuer Trainer verpflichtet wurde. Doch trotz teils ansprechenden Leistungen konnte der Abstieg nicht mehr verhindert werden.

2011 bis 2015: Von der Challenge League in die Europa League

Die Saison 2011/12 bestritt der FC St. Gallen wie vor drei Jahren in der Challenge League. Weil gleichzeitig der andere Stadtverein, der SC Brühl, aus der 1. Liga in die Challenge League aufgestiegen war, kam es in dieser Saison das erste Mal seit 1971 wieder zu einem Meisterschaftsduell der beiden Stadtclubs. Sowohl auswärts im Paul-Grüninger-Stadion wie auch in der AFG Arena konnte der FC St. Gallen die als Stadtmatch bekannten Derbys gewinnen.

Der FC St. Gallen wurde während der Vorrunde seiner Favoritenrolle gerecht und führte in der Winterpause die Tabelle mit neun Punkten Vorsprung auf den FC Aarau an. In der Rückrunde konnte der FCSG nur selten an die Erfolge im Herbst anknüpfen, zu oft wurden Punkte leichtfertig vergeben. Mannschaft und Trainer standen trotz des ersten Platzes zunehmend in der Kritik. Drei Runden vor Schluss konnte dank Toren von Oscar Scarione und Kristian Nushi mit dem 2:0-Auswärtssieg beim FC Locarno dennoch der sofortige Wiederaufstieg sichergestellt werden. Am Ende der Saison verliess mit dem Rücktritt von Daniel Imhof der letzte Spieler der Meistermannschaft 2000 den FCSG.

Für die Super League-Saison 2012/13 wurde die bestehende Mannschaft hauptsächlich mit Spielern aus der zweithöchsten Liga ergänzt. Dem FC St. Gallen gelang dennoch ein hervorragender Start in die Meisterschaft, führte nach Siegen gegen Teams wie den FC Basel und den FC Sion gar nach einem Meisterschaftsviertel die Tabelle an und blieb die ersten zehn Spiele ohne Niederlage. Die Hinrunde schloss der FC St. Gallen auf dem 3. Platz ab, punktgleich mit dem zweitplatzierten Meister aus Basel. Nach einigen durchzogenen Ergebnissen zu Beginn der Rückrunde, konnte der FC St. Gallen wieder an die Leistungen der Vorrunde anknüpfen und sicherte sich am Ende den 3. Platz und qualifizierte sich so für die UEFA Europa League. Zudem wurde Oscar Scarione mit 21 Treffern Torschützenkönig der Super League. Auf die Saison 2013/14 hin wechselte Scarione zum türkischen Verein Kasımpaşa Istanbul.

 
FC St. Gallen 2013 vor dem Auswärtsspiel gegen Spartak Moskau

In den Euro League Play Offs erhielt man den russischen Rekordmeister Spartak Moskau zugelost. Im Hinspiel in St. Gallen erreichte der FCSG mit einer starken Leistung einen Achtungserfolg gegen die favorisierten Russen. Marco Mathys erzielte kurz nach der Pause den hochverdienten Ausgleich zum 1:1-Endstand. Im Rückspiel in der Arena Chimki gelang den St. Gallern trotz einem 0:1-Rückstand nach 52 Sekunden ein überraschender 4:2-Sieg durch Tore von Goran Karanović (2×), Roberto Rodriguez und Dejan Janjatović und qualifizierte sich sensationell für die Gruppenphase. Das erste Spiel gegen FK Kuban Krasnodar gewann man zu Hause mit 2:0 durch Tore von Karanović und Mathys. Auswärts bei Swansea City unterlag der FC St. Gallen vor über 1500 mitgereisten Fans nach einem vergebenen Elfmeter und zahlreichen Chancen unglücklich mit 0:1. Gegen den spanischen Spitzenverein FC Valencia blieb man auswärts chancenlos und verlor mit 1:5. Im Rückspiel in St. Gallen bot das Heimteam eine starke Leistung. Nachdem man den 0:1-Rückstand trotz Unterzahl nach einer roten Karte zwischenzeitlich durch Tore von Stéphane Besle und Goran Karanovic in eine 2:1-Führung kehren konnte, gewannen die Spanier das Spiel noch mit 2:3. In Krasnodar musste St. Gallen in der Defensive auf zahlreiche Stammkräfte verzichten und verlor das Spiel dann auch diskussionslos mit 0:4 und war damit bereits ausgeschieden. Dennoch gewann der FCSG das letzte Spiel zu Hause gegen den walisischen Premier League-Vertreter Swansea City mit 1:0 durch ein Tor von Marco Mathys.

Auch in der Meisterschaft überzeugte der FC St. Gallen und belegte zur Winterpause den 5. Platz mit lediglich vier Punkten Rückstand auf den Wintermeister FC Basel. In der Rückrunde brach die Mannschaft jedoch komplett ein und gewann von den 18 Spielen nur noch deren drei und belegte den letzten Platz in der Rückrundentabelle. Die Meisterschaft wurde auf Platz 7 abgeschlossen.

Am 22. August 2014 gab der FC St. Gallen bekannt, dass der Verein in den Club of Pioneers aufgenommen wird. Der vom Sheffield FC, dem ältesten Fussballverein der Welt, gegründete Club hat das Ziel, die ältesten Vereine der jeweiligen Länder aufzunehmen und Ursprünge und Tradition des Fussballs zu pflegen. Am 24. September 2014 wurde der FCSG vor dem Meisterschaftsspiel gegen die Grasshoppers Zürich, das 3:0 gewonnen wurde, offiziell aufgenommen. Zu diesem Anlass waren auch zahlreiche ehemalige Funktionäre und Spieler anwesend.

Die Hinrunde der Saison 2014/15 schloss der FC St. Gallen auf dem 4. Platz ab. In der Rückrunde brach die Mannschaft wie bereits im Vorjahr ein und rutschte trotz beträchtlichem Vorsprung zur Winterpause noch auf den 6. Platz ab. Im Cup erreichte der FCSG das Halbfinale. Aufsehen erregte die Entscheidung des Trainers Jeff Saibene zu Beginn der Saison mit der Einführung einer Torhüterrotation, bei welcher sich die beiden Torhüter Daniel Lopar und Marcel Herzog nach 2 Spielen jeweils abwechselten.

2015 bis 2017: Machtkämpfe im Verwaltungsrat

Als nach der enttäuschenden Rückrunde auch der Start in die Saison 2015/16 durchzogen war, gab Trainer Jeff Saibene nach einer 0:1-Niederlage gegen den FC Vaduz trotz eines noch bis 2017 laufenden Vertrags am 1. September 2015 seinen Rücktritt bekannt. Assistenztrainer Daniel Tarone übernahm interimistisch dessen Funktion. Am 16. September wurde Josef Zinnbauer als neuer Trainer vorgestellt. Er erhielt einen Dreijahresvertrag.[9] Nach Platz 5 in der Winterpause brach die Mannschaft in der Rückrunde ein. Mit einem 0:7 am 17. April 2016 gegen den FC Basel im eigenen Stadion verlor der FCSG so hoch wie seit 40 Jahren (ebenfalls ein 0:7 gegen die BSC Young Boys) nicht mehr.[10] Mit 15 Punkten in der gesamten Rückrunde fand sich der FCSG auf dem letzten Platz der Rückrundentabelle und geriet gegen Ende der Saison hin sogar noch in Abstiegsgefahr.

Am 29. Juni 2016 gab der FCSG bekannt, dass der Verein in FC St. Gallen 1879 umbenannt wird. Das Gründungsjahr wurde angefügt, um die Verbundenheit zur Tradition als ältester Fussballverein der Schweiz und des europäischen Festlandes zu stärken.[11] Die Saison 2016/17 begann für den FCSG wenig erfolgreich, im Herbst 2016 rutschte er nach einer Niederlagenserie auf den letzten Tabellenplatz ab. Dank einer Serie erfolgreicher Spiele kurz vor der Winterpause schaffte es der FC St. Gallen schlussendlich, auf dem 6. Platz zu überwintern. Auf die Rückrunde hin wurde bereits vorab Tranquillo Barnetta unter Vertrag genommen. Am 10. April 2017 gab der FC St. Gallen bekannt, dass Präsident Dölf Früh aus gesundheitlichen Gründen als Präsident des FCSG zurücktritt. Sein Nachfolger wird an einer ausserordentlichen Generalversammlung bestimmt.

Nachdem der FC St. Gallen zwischenzeitlich auf gutem Weg in den Europapokal war, gelangte er durch eine Serie von 7 Spielen ohne Sieg, davon 5 Niederlagen am Stück wieder in Abstiegsgefahr. Am 4. Mai 2017 wurde die Trennung von Trainer Josef Zinnbauer und dem langjährigen Assistenten Daniel Tarone bekannt gegeben. Laut Präsident Dölf Früh waren vor allem wirtschaftliche Gründe ausschlaggebend, da eine Vielzahl an Fans aus Protest gegenüber Zinnbauer auf eine Verlängerung ihrer Jahreskarte verzichteten und auch zahlreiche Sponsoren mit dem Rückzug drohten. Als neuer Cheftrainer wurde der ehemalige Meister-Spieler Giorgio Contini vorgestellt. Unter ihm schaffte der FC St. Gallen den Ligaerhalt.

Für mehr Aufsehen sorgte in diesem Jahr die Führung des FC St. Gallen. Am 13. Mai 2017 wurde Stefan Hernandez als neuer Präsident des FC St. Gallen gewählt. Er trat die Nachfolge des aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Dölf Früh an. Gleichzeitig präsentierte Früh das geänderte Organigramm, in welchem der bisherige Sportchef Christian Stübi degradiert und mit dem Trainer sowie dem Nachwuchsverantwortlichen auf eine Stufe gestellt wurde. Neu übernahm der bisherige Verantwortliche der Nachwuchsabteilung, Ferruccio Vanin, die Funktion als CEO der FC St. Gallen AG. Christian Stübi kündigte kurze Zeit später. Zahlreiche weitere Mitarbeiter verliessen innert kürzester Zeit unter der neuen Führung den FC St. Gallen, unter ihnen der CEO der FC St. Gallen Event AG, Pascal Kesseli, Simon Storm, Leiter der medizinischen Abteilung, und Marco Sessa, Verantwortlicher für das Stadionmanagement. Auch im Verwaltungsrat gab es Rücktritte. Der ehemalige Präsident Michael Hüppi und das langjährige Mitglied Martin Schönenberger traten aus dem Verwaltungsrat zurück. Hüppi gab nach seinem Abschied ein Aufsehen erregendes Interview im St. Galler Tagblatt, in welchem er von Intrigen und Machtkämpfen innerhalb des FCSG berichtete.[12] Grund zur Kritik gab auch, dass mit einer Ausnahme die ganzen verbliebenen Verwaltungsratsmitglieder selber auch Lohnbezüger beim FCSG waren.

An der Generalversammlung vom 13. November 2017 wurde bekannt gegeben, dass Dölf Früh sein Aktienpaket an mehrere Ostschweizer Unternehmer verkauft hat. Den Verkauf hatte er bereits bei der Vorstellung von Hernandez angekündigt, danach aber dennoch entgegen seiner Ankündigung seinen Anteil nochmals erhöht. Hernandez und Vanin wurden trotz zahlreicher Gegenstimmen gewählt.[13] Die neuen Aktionäre kündigten jedoch an, die Zusammensetzung und Handlungen der Führung des FC St. Gallen genauer zu analysieren.

2018 bis heute: Neuanfang unter neuer Führung

Am 12. Dezember 2017 wurde der komplette Verwaltungsrat von den neuen Aktionären abgesetzt, als neuer Präsident wurde Matthias Hüppi vorgestellt, der sein Amt auf den 15. Januar 2018 aufnahm.[14] Die weiteren neuen vier Verwaltungsratsmitglieder haben allesamt eine Vergangenheit beim FC St. Gallen, sei es als Nachwuchsspieler oder Teil der ersten Mannschaft. Als Sportchef wurde der frühere Schweizer Nationalspieler Alain Sutter verpflichtet. In der Folge trennte sich der FC St. Gallen von zahlreichen von der vorherigen Führung installierten Personen wie Ferruccio Vanin, Finanzchef Sascha Roth oder dem umstrittenen Nachwuchschef Otero und holte geschasste Personen wie Simon Storm oder Daniel Tarone wieder zurück.

In der Rückrunde erreichte der FC St. Gallen nach einem Auswärtssieg in Basel eine Serie von 5 Siegen am Stück, welche zu einer komfortablen Ausgangslage im Kampf um den dritten Platz führte. Nach den folgenden 5 Spielen mit nur noch einem Sieg wurde Giorgio Contini entlassen. Allerdings nicht aufgrund der Resultate, sondern die Vertrauensbasis war gemäss Sportchef Sutter nicht mehr gegeben. Boro Kuzmanovic wurde als zukünftiger Assistenztrainer verpflichtet und betreute als Cheftrainer die Mannschaft interim bis Saisonende. Er verlor mit dem Team alle 5 verbleibenden Spiele und schloss die Saison auf Platz 5 ab. Dank der Cupfinal-Paarung qualifizierte sich der FC St. Gallen dadurch für die Teilnahme an der 2. Qualifikationsrunde für die Europa League. Als neuer Trainer wurde Peter Zeidler verpflichtet.

In der 2. Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League 2018/19 traf der FC St. Gallen auf Sarpsborg 08 FF. Das Hinspiel im kybunpark konnte trotz Rückstand und Roter Karte nach 4 Minuten doch noch mit 2:1 (1:1) gewonnen werden. Beim Rückspiel in Norwegen verlor St. Gallen nach einem enttäuschenden Auftritt mit 0:1 und schied aufgrund der Auswärtstorregel aus.

In der Meisterschaft sorgte ein ungeahndetes Foulspiel für einen Skandal und Aufsehen über die Landesgrenzen hinaus. Am 23. September 2018 beim Heimspiel gegen den FC Lugano sprang Luganos Fabio Daprelà in der 55. Minute mit gestreckten Bein und offener Sohle gegen das Knie von Cedric Itten. Der bis dahin erfolgreichste Torschütze des FCSG erlitt dadurch einen Riss des vorderen Kreuz- und des Innenbands im rechten Knie und fiel damit praktisch für den Rest der Saison aus.[15] Obschon Schiedsrichter Lionel Tschudi wenige Meter danebenstand, wurde die Aktion nicht einmal als Foul geahndet, da er seine Aufmerksamkeit laut eigener Aussage auf den Ball gerichtet hatte und die Aktion nicht mitbekam.[16] Für zusätzliche Brisanz sorgte, dass Daprelà bereits bei der letzten Begegnung gegenüber Itten angekündigt habe, er mache ihn kaputt.[17] Im selben Spiel musste der Luganesi später nach einer Tätlichkeit gegen Marco Aratore mit Rot vom Platz. Zum Zeitpunkt des Fouls führte der FC St. Gallen mit 2:0. Vor Itten verlor er bereits Nicolas Lüchinger früh im Spiel nach einer Verletzung nach einem Zweikampf. Die Mannschaft des FCSG zeigte sich nach der Szene geschockt und musste in der Nachspielzeit noch den 2:2 Ausgleich hinnehmen. Fabio Daprelà wurde nachträglich für sechs Spiele gesperrt. Auch eine Anklage bezüglich vorsätzlicher Körperverletzung wurde seitens des FC St. Gallen geprüft.

Nachdem man sich in der Hinrunde stets in der oberen Tabellenhälfte aufgehalten hatte, sorgte eine Baisse gegen Ende des Jahres dafür, dass der FCSG zur Winterpause noch auf Rang 6 abrutschte. Auch im Frühjahr fehlte die Konstanz und die St. Galler drohten auf den auf diese Spielzeit wieder eingeführten Barrage-Platz abzurutschen. Durch Siege gegen direkte Konkurrenten konnte man der Relegation jedoch entgehen. Am 23. April 2019 gab Tranquillo Barnetta bekannt, dass er seine Karriere am Ende der laufenden Saison beenden werde.[18] Dem erfolgreichsten St. Galler Fussballer aller Zeiten gelangen in seiner letzten Spielzeit 9 Saisontore, so viele wie nie zuvor in seiner Karriere. Das letzte erzielte er bei seiner grossen Verabschiedung im letzten Heimspiel beim 4:1-Sieg gegen den Meister BSC Young Boys. Beim letzten Spiel auswärts beim FC Zürich hätte sich der FC St. Gallen noch einen Platz in der Europa League sichern können. Das Spiel endete jedoch mit einem 1:1 und der FCSG stand punktgleich mit dem drittplatzierten FC Lugano auf Rang 6, wies aber von allen vier Teams mit 46 Punkten die schlechteste Tordifferenz aus, wodurch die Qualifikation knapp verpasst wurde.

Erfolge und Statistik

Erfolge

Ligazugehörigkeit

Ligazugehörigkeit des FC St. Gallen

Ewige Tabelle

Der FC St. Gallen liegt derzeit auf dem 7. Rang der ewigen Tabelle der Super League.

Europapokalbilanz

SaisonWettbewerbRundeGegnerGesamtHinRück
1969/70 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Dänemark BK Frem København (a)2:2 1:2 (A) 1:0 (H)
2. Runde Bulgarien Lewski-Spartak Sofia 0:4 0:4 (A) 0:0 (H)
1983/84 UEFA-Pokal 1. Runde Jugoslawien FK Radnički Niš 1:5 0:3 (A) 1:2 (H)
1985/86 UEFA-Pokal 1. Runde Italien Inter Mailand 1:5 1:5 (A) 0:0 (H)
1998 UEFA Intertoto Cup 1. Runde Estland JK Tulevik Viljandi 9:3 3:2 (H) 6:1 (A)
2. Runde Österreich Austria Salzburg 2:3 1:3 (A) 1:0 (H)
2000/01 UEFA Champions League 3. Qualifikationsrunde Türkei Galatasaray Istanbul 3:4 1:2 (H) 2:2 (A)
2000/01 UEFA-Pokal 1. Runde England FC Chelsea 2:1 0:1 (A) 2:0 (H)
2. Runde Belgien FC Brügge 2:3 1:2 (A) 1:1 (H)
2001/02 UEFA-Pokal Qualifikation Mazedonien FK Pelister Bitola 4:3 2:0 (A) 2:3 (H)
1. Runde Rumänien Steaua Bukarest 3:2 2:1 (H) 1:1 (A)
2. Runde Deutschland SC Freiburg 2:4 1:0 (A) 1:4 (H)
2002 UEFA Intertoto Cup 1. Runde Färöer B68 Toftir 11:1 5:1 (H) 6:0 (A)
2. Runde Niederlande Willem II Tilburg 1:2 0:1 (A) 1:1 n. V. (H)
2007 UEFA Intertoto Cup 2. Runde Republik Moldau FC Dacia Chișinău 1:1
(0:3 i. E.)
1:0 (A) 0:1 n. V. (H)
2013/14 UEFA Europa League Play-offs Russland Spartak Moskau 5:3 1:1 (H) 4:2 (A)
Gruppenphase Russland FK Kuban Krasnodar 2:4 2:0 (H) 0:4 (A)
Flag of Wales (1959–present).svg Swansea City 1:1 0:1 (A) 1:0 (H)
Spanien FC Valencia 3:8 1:5 (A) 2:3 (H)
2018/19 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Norwegen Sarpsborg 08 FF 2:2(a) 2:1 (H) 0:1 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 40 Spiele, 16 Siege, 7 Unentschieden, 17 Niederlagen, 57:61 Tore (Tordifferenz −4)

Intertoto Cup

Neben den offiziellen Europacup-Spielen nahm der FC St. Gallen auch einige Male am Intertoto Cup teil. Hierbei handelte es sich um eine internationale Veranstaltung, welche jeweils während der Saisonvorbereitung bestritten wurde. Jeweils in Gruppen eingeteilt traten vier Mannschaften in jeweils zwei Spielen gegeneinander an. Erst ab 1995 wurde der Wettbewerb offiziell von der UEFA veranstaltet und auch die Möglichkeit zur Qualifikation für den UEFA Cup geschaffen.

SaisonWettbewerbGegnerHinspielRückspielRang
1979 Intertoto-Cup (Gruppe 3) Schweden Malmö FF 1:2 (A) 1:2 (H) 4. Platz
Tschechoslowakei Slavia Prag 0:1 (H) 0:2 (A)
Bundesrepublik Deutschland Eintracht Braunschweig 2:3 (A) 1:4 (H)
1980 Intertoto-Cup (Gruppe 4) Österreich SK Rapid Wien 1:2 (H) 2:3 (A) 3. Platz
Tschechoslowakei Sparta ČKD Prag 0:1 (A) 0:2 (H)
Niederlande FC Den Haag 4:1 (A) 3:0 (H)
1982 Intertoto-Cup (Gruppe 2) Belgien RFC Lüttich 1:0 (H) 2:1 (A) 3. Platz
Polen Widzew Łódź 1:2 (H) 1:0 (A)
Bundesrepublik Deutschland Arminia Bielefeld 1:3 (A) 1:2 (H)
1983 Intertoto-Cup (Gruppe 3) Schweden Malmö FF 3:1 (H) 0:2 (A) 4. Platz
Polen Pogoń Stettin 3:3 (H) 1:1 (A)
Bundesrepublik Deutschland Werder Bremen 2:3 (A) 1:2 (H)
1985 Intertoto-Cup (Gruppe 4) Schweden AIK Solna 1:6 (H) 1:0 (A) 4. Platz
Tschechoslowakei Bohemians ČKD Prag 2:1 (H) 2:4 (A)
Ungarn Videoton SC 2:3 (H) 1:1 (A)
1986 Intertoto-Cup (Gruppe 7) DDR 1. FC Magdeburg 1:5 (A) 2:0 (H) 4. Platz
Polen Widzew Łódź 2:3 (A) 0:3 (H)
Dänemark Brøndby IF 1:2 (H) 0:3 (A)
1990 Intertoto-Cup (Gruppe 2) Österreich FC Swarovski Tirol 2:1 (H) 1:1 (A) 3. Platz
Bundesrepublik Deutschland VfL Bochum 1:2 (A) 0:2 (H)
Bulgarien Slawia Sofia 2:0 (A) 2:1 (H)
1992 Intertoto-Cup (Gruppe 3) Schweden BK Häcken 0:3 (A) 3:3 (H) 3. Platz
Deutschland Bayer 05 Uerdingen 0:1 (A) 0:1 (H)
Österreich FC Stahl Linz 2:2 (H) 3:0 (A)

Stadion

Kybunpark

 
Super League-Spiel gegen FC Zürich in der AFG Arena (2009)

Am 14. September 2005 erfolgte nach fast zehnjähriger Planung im Westen der Stadt der erste Spatenstich für die rund 410 Millionen Franken teure AFG Arena mit einem Fassungsvermögen von geplanten 21'000 Zuschauern. Davon sollten 16'000 auf Sitzplätze und 5000 auf Stehplätze entfallen. Nach diversen Änderungen (v. a. an der Anzahl Stehplätze) ist das Fassungsvermögen bei Meisterschaftsspielen auf 19'568 gesunken. Bei europäischen Spielen beträgt die Kapazität 17'317 Sitzplätze. Seit dem Sommer 2016 heisst das Stadion kybunpark.[19] Durch Erweiterung der Sitzplätze auf Kosten von Stehplätzen beträgt die offizielle Kapazität bei nationalen Spielen mittlerweile 18'790, angelehnt an das Gründungsjahr des FCSG.

Espenmoos

1910 errichtete der FC St. Gallen im Osten der Stadt ein eigenes Stadion mit einer Holztribüne, welches am 16. Oktober mit einem Spiel gegen den Stadtrivalen SC Brühl eingeweiht wurde. Im Laufe der Jahrzehnte wurde das Espenmoos laufend erweitert. 1969 wurde die markante Haupttribüne mit einem Fassungsvermögen von 2'200 Zuschauern eröffnet, welche auch heute noch besteht. Im UEFA-Cup verfolgte die Rekordkulisse von 16'200 Zuschauern das Spiel gegen Inter Mailand. Nach insgesamt 98 Jahren wurde das Espenmoos 2008 durch die AFG Arena als Heimstätte des FC St. Gallen abgelöst. Zuletzt verfügte das Espenmoos über ein Fassungsvermögen von 11'300 Zuschauern. Heute dient das 2008 zurückgebaute Stadion als öffentliche Sportanlage der Stadt St. Gallen, unter anderem trägt die U21-Mannschaft des FCSG ihre Heimspiele im Espenmoos aus.

Fans und Anhänger

Der FC St. Gallen ist vor allem bekannt für die treue Anhängerschaft. Trotz der verhältnismässig kleinen Stadt verfügt der FC St. Gallen seit Jahren über eine der höchsten Zuschauerzahlen der Schweiz, und dies unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Das alte Stadion Espenmoos war dank den meist gut gefüllten Rängen und der Nähe zum Spielfeld für die Hexenkessel-Atmosphäre bekannt und gefürchtet, nicht selten mussten favorisierte Teams Punkte auf dem Espenmoos zurücklassen. Berüchtigt waren auch die sogenannten «OLMA-Matches», welche aufgrund der grössten Schweizer Messe, der OLMA, welche unweit des Espenmoos stattfand, meist ausverkauft waren.

Mit dem Umzug in die neue AFG Arena im Jahr 2008 stiegen zwar die Zuschauerzahlen an, die Atmosphäre war jedoch nicht mehr mit dem Quartierstadion Espenmoos vergleichbar. In der Saison 2008/09 stellte der FC St. Gallen mit einem Durchschnitt von 12‘469 Zuschauern pro Spiel einen neuen Rekord für die zweithöchste Liga auf und übertraf die vorherige Bestmarke des FC Basels (8500) um rund die Hälfte. Auch auswärts kann der FC St. Gallen auf zahlreiche Unterstützung seiner Fans zählen, dies obschon der Anhang durch St. Gallens geografische Lage oftmals die weitesten Entfernungen für Auswärtsspiele zurücklegen muss. So waren die Fans des FC St. Gallen die ersten, welche in der zweithöchsten Liga für sämtliche Auswärtsfahrten Extrazüge organisierten. Die Organisation wird jeweils vom Dachverband 1879 übernommen, welcher neben den Fan-Transporten für nationale wie auch internationale Spiele auch Choreografien und weitere Anlässe organisiert. Auch in den Europa League-Spielen der Saison 2013/14 durfte der FCSG auswärts auf seine Fans zählen. Bereits nach Moskau reisten 400 Anhänger mit, zu den Gruppenspielen ins walisische Swansea oder ins spanische Valencia reisten 1'500 bis 2'000 Fans an.

Jugendabteilung

Bereits seit Jahrzehnten betreibt der FC St. Gallen eine umfangreiche Jugendabteilung. In den letzten Jahren wurde mit der neuen Infrastruktur der AFG Arena der Fokus auf die Nachwuchsförderung verstärkt.

Seit April 2012 werden die Nachwuchsteams unter dem Label FutureChampsOstschweiz (FCO) geführt. Bei den FCO-Préformation-Teams, welche auch Juniorenabteilungen anderer Ostschweizer Mannschaften beinhaltet, ist der FC St. Gallen mit den Altersstufen U11, U12, U13, U14 und U15 vertreten. Bei den Teams der FCO-Formation sind die Mannschaften U16, U17, U18 und U21 vertreten.

Ein bemerkenswerter Erfolg erreichte der FC St. Gallen U21 in der Saison 2011/2012, als es als eines der vier besten U21-Teams der Schweiz den Aufstieg in die neu gegründete 1. Liga Promotion schaffte. Trotz grossem Rückstand noch zur Winterpause konnten die Teams aus Luzern und Bern noch eingeholt werden. Der Aufstieg wurde mit einem 2:0-Sieg beim FC Balzers in der vorletzten Runde sichergestellt. Seit der Saison 2012/2013 werden sämtliche U21-Teams als zweite Mannschaften benannt, so nennt sich die ehemalige FC St. Gallen U21 in der 1. Liga Promotion neu FC St. Gallen II. Zugelassen sind jedoch weiterhin nur drei Spieler mit einem Alter über 21. In der Saison 2015/16 stieg die zweite Mannschaft in die 1. Liga ab.

Andere Abteilungen des Vereins

Frauenfussball

Unter dem Namen «FC St. Gallen-Staad» betreibt der FC St. Gallen zusammen mit dem FC Staad auch eine Frauenabteilung, welche 2017 durch eine Fusion entstand und in der Nationalliga A spielt. Neben der ersten Mannschaft führen die FCSG-Frauen auch Nachwuchsteams in den Stufen U16 und U18. Die Spiele werden entweder im Heimstadion Espenmoos oder im Gründenmoos ausgetragen.

Cheerleaders

Im Jahr 2000 wurde die Cheerleader-Abteilung beim FC St. Gallen ins Leben gerufen. Die als Green Lightning bekannten Cheerleaders haben sich seitdem zum erfolgreichsten Team in der Schweiz entwickelt. Zahlreiche nationale Meistertitel in den verschiedensten Disziplinen sowie beachtliche Ergebnisse an Welt- und Europameisterschaften gehören zu den Erfolgen der Gruppe. An Heimspielen des FC St. Gallen stehen die Cheerleaders jeweils beim Einmarsch in Stadion Spalier und präsentieren oftmals in den Halbzeitpausen ihre Show.

eSport

Am 9. Dezember 2016 wurde bekanntgegeben, dass der FC St Gallen erster Profi-Verein der Schweiz ein eigenes eSport-Team gründete. Mit Sandro Poschinger wurde auch ein Talent aus der Region unter Vertrag genommen und vorgestellt. Mit Thomas Temperli, dem erfolgreichsten Schweizer FIFA-Spieler aller Zeiten, wurde ihm ein erfahrener Coach zur Seite gestellt.

Logos

Trivia

Der 1879 gegründete FC St. Gallen ist mit Abstand der älteste noch bestehende Fussballklub der Schweiz; ihm folgt der 1886 gegründete Grasshopper Club Zürich. In der Romandie existierten zwar schon früher Fussballklubs (wie etwa der 1860 gegründete Lausanne Football and Cricket Club), die jedoch längst wieder aufgelöst sind.

Le Havre AC existiert zwar seit 1872, jedoch ist dieses Datum nicht gesichert, und Assoziationsfussball (was heute unter Fussball verstanden wird) soll dort erst 1892 eingeführt worden sein. Davor soll Rugby gespielt worden sein. Der Kjøbenhavns Boldklub wurde 1876 gegründet, jedoch wurde dort der Assoziationsfussball erst 1879 eingeführt. Im Europa existieren zudem viele früher gegründete polysportive Vereine wie der TSV 1860 München oder der SSV Ulm 1846, deren Fussballabteilungen jedoch erst später entstanden.

Somit kann nach jetzigem Wissensstand gesagt werden, dass der FC St. Gallen der älteste noch bestehende Fussballklub Kontinentaleuropas ist, wobei der FC St. Gallen von Anfang an Fussball, jedoch noch nicht den Assoziationsfussball spielte.

Kader der Saison 2019/20

Stand: 22. Januar 2020

Nr.Nat.SpielerIm Verein seitLetzter Verein
Tor
18 Vereinigte Staaten Deutschland Jonathan Klinsmann 2019 Hertha BSC
30 Schweiz Nico Strübi 2013 Eigener Nachwuchs
Verteidigung
4 Schweiz Griechenland Leonidas Stergiou 2015 Eigener Nachwuchs
15 Serbien Milan Vilotic 2018 Grasshopper Club Zürich
22 Schweiz Kosovo Adonis Ajeti 2017 FC Chiasso
27 Schweiz Fabio Solimando 2014 Eigener Nachwuchs
28 Tunesien Slimen Kchouk 2018 Club Africain Tunis
33 Ghana Musah Nuhu 2018 New Edubiase United
36 Schweiz Silvan Hefti Kapitän der Mannschaft 2009 Eigener Nachwuchs
50 Schweiz Nicolas Lüchinger 2017 FC Sion
98 Frankreich Yannis Letard 2019 VfR Aalen
99 Schweiz Vincent Rüfli 2019 Paris FC
Mittelfeld
7 Spanien Victor Ruiz Abril 2019 SD Formentera
8 Spanien Jordi Quintillà 2018 Puerto Rico FC
14 Brasilien Fabiano Donato Alves 2019 Septemvri Sofia
16 Deutschland Lukas Görtler 2019 FC Utrecht
20 Schweiz Italien Moreno Costanzo 2019 FC Thun
21 Schweiz Miro Muheim 2018 Chelsea FC Reserve
23 Schweiz Serbien Betim Fazliji 2014 Eigener Nachwuchs
26 Schweiz Tim Staubli 2014 Eigener Nachwuchs
29 Schweiz Alessandro Kräuchi 2008 Eigener Nachwuchs
Angriff
9 Schweiz Frankreich Jérémy Guillemenot 2019 SK Rapid Wien
11 Frankreich Axel Bakayoko 2018 Inter Mailand
13 Schweiz Cedric Itten 2018 FC Basel
19 Schweiz Portugal André Ribeiro 2019 SC Braga
25 Bosnien und Herzegowina Deutschland Ermedin Demirović 2019 CD Alavés
34 Schweiz Serbien Boris Babic 2019 FC Vaduz
52 Schweiz Portugal Angelo Campos 2015 eigener Nachwuchs

Transfers zur Saison 2019/20

Zugänge
Nat.Nameabgebender VereinTransfer
periode
Schweiz Portugal Angelo Campos eigener Nachwuchs Sommer
2019
Schweiz Fabio Solimando eigener Nachwuchs
Schweiz Vincent Rüfli Paris FC
Schweiz Tim Staubli eigener Nachwuchs
Schweiz Nico Strübi eigener Nachwuchs
Schweiz Serbien Betim Fazliji eigener Nachwuchs
Schweiz Italien Moreno Costanzo FC Thun
Vereinigte Staaten Deutschland Jonathan Klinsmann Hertha BSC
Schweiz Kosovo Adonis Ajeti FC Chiasso (Leihende)
Schweiz Serbien Boris Babic FC Vaduz (Leihende)
Brasilien Fabiano Donato Alves Septemvri Sofia
Frankreich Yannis Letard VfR Aalen
Deutschland Lukas Görtler FC Utrecht
Schweiz Portugal André Ribeiro SC Braga
Bosnien und Herzegowina Deutschland Ermedin Demirović CD Alavés (Leihe)
Abgänge
Nat.Nameaufnehmender VereinTransfer
periode
Schweiz Tranquillo Barnetta Karriereende Sommer
2019
Schweiz Daniel Lopar Western Sydney Wanderers
Frankreich Algerien Yannis Tafer Étoile Sportive du Sahel
Ghana Majeed Ashimeru Red Bull Salzburg (Leihende)
Schweiz Vincent Sierro BSC Young Boys (Leihende)
Schweiz Simone Rapp FC Thun (Leihende)
Schweiz Philippe Koch vereinslos
Schweiz Cedric Gasser FC Vaduz
Schweiz Nias Hefti FC Thun
Schweiz Italien Gianluca Tolino FC Wil
Schweiz Andreas Wittwer Grasshopper Club Zürich
Argentinien Leonel Mosevich CD Nacional Madeira (Leihende)
Schweiz Silvan Gönitzer FC Schaffhausen (Leihe)
Schweiz Tunesien Nassim Ben Khalifa Grasshopper Club Zürich
Schweiz Angola Dereck Kutesa Stade Reims
Schweiz Alain Wiss SCR Altach Winter
2020
Nordmazedonien Österreich Dejan Stojanović FC Middlesbrough
 

Trainer

Nat.NameFunktion
Deutschland Peter Zeidler Cheftrainer
Niederlande Kroatien Boro Kuzmanovic Assistenztrainer
Schweiz Peter Kappeler Assistenztrainer / Videoanalyst
Griechenland Ioannis Amanatidis Praktikant zum Assistenztrainer
Italien Stefano Razzetti Torhütertrainer
Stand: 16. Januar 2019

Bekannte ehemalige Spieler

Trainer

 
William Townley, 1920 und 1923–1925 Trainer beim FCSG

Eine chronologische Übersicht über alle Trainer des Vereins seit 1912.

AmtszeitTrainer
1912–1914 Jack Reynolds
1914–1917 Paul Neumeyer und Oskar Neumeyer
1917–1918 Paul Neumeyer
1918–1919 Paul Neumeyer und Konrad Ehrbar
1919–1920 Paul Neumeyer, Sever Haag, Otto Heim und Hans Frey
1920 William Townley
1920–1921 Sever Haag und Otto Heim
1921–1922 Sever Haag und Konrad Ehrbar
1922 Leopold Grundwald
1922–1923 Sever Haag, Konrad Ehrbar und Hans Baumgartner
1923–1925 William Townley (Juli–Februar)
1925 Sever Haag und Konrad Ehrbar (Februar–Juli)
1925–1926 Sever Haag und Paul Neumeyer
1926 Joe Croisier (Juli–Dezember)
1926–1927 Ignaz Baumgartner und Viktor Goldfarb (Dezember–Juli)
1927–1928 Ignaz Baumgartner, Viktor Goldfarb und Fidel Prinz
1928–1929 W. Wilson
1928–1929 M. Higgins
1928–1929 Otto Heim und Franz Krüsi
1929–1931 Bert Hintermann
1931–1932 Bert Hintermann und Konrad Ehrbar
1932–1933 Eduard Lieb, Fischer und Fidel Prinz
1933–1934 Walter Eckert
1934–1938 Norman Smith
1938–1942 Bela Volentik
1942–1943 Gusti Lehmann und Fidel Prinz
1943–1945 Gusti Lehmann
1945–1949 Jimmy Townley
1949–1951 Robert Kelly
1951–1952 Fritz Hack
1952–1954 Fritz Kerr
1954 Fidel Prinz
1954–1955 Josef Schäffer, Hans Berger und Fidel Prinz
1955–1957 Erich Haag
1957–1960 Donald Graham
1960–1963 Josef Lachermeier
1963–1964 Otto Pfister
AmtszeitTrainer
1964–1965 Otto Pfister und Walter Eugster
1965–1966 Otto Pfister
1966–1967 Virgil Popescu
1967–1968 René Brodmann
1968 René Brodmann und Max Barras (Juli–Dezember)
1968 Albert Sing (Dezember–Dezember)
1968–1970 Albert Sing und Walter Eugster (Dezember–März)
1970 Hansruedi Fuhrer und Walter Eugster (März–Juli)
1970–1971 Željko Perušić und Walter Eugster
1971–1974 Željko Perušić und Kurt Schadegg
1974–1975 Kurt Schadegg
1975–1981 Willy Sommer
1981–1985 Helmuth Johannsen
1985–1986 Werner Olk (Juli–April)
1986 Hanspeter Wirth und Helmuth Johannsen (April–Juni)
1986–1987 Uwe Klimaschefski (Juli–März)
1987–1988 Markus Frei (März–August)
1988–1991 Kurt Jara (August–Oktober)
1991–1992 Heinz Bigler (Oktober–März)
1992 Leen Looijen (April–Dezember)
1993 Ernst Hasler (Januar–Juni)
1993–1996 Uwe Rapolder
1996–1999 Roger Hegi (Juli–Januar)
1999–2002 Marcel Koller (Januar–Januar)
2002 Gérard Castella (Januar–September)
2002 Thomas Staub (September–Dezember, interim)
2002–2005 Heinz Peischl (Dezember–Juli)
2005–2006 Ralf Loose (Juli–April)
2006–2007 Rolf Fringer (April–Oktober)
2007–2008 Krassimir Balakow (Oktober–Mai)
2008–2011 Uli Forte (Juni – März)
2011–2015 Jeff Saibene (März–September)
2015–2017 Josef Zinnbauer (September–Mai)
2017–2018 Giorgio Contini (Mai–April)
2018 Boro Kuzmanovic (April–Juni, interim)
Seit 2018 Peter Zeidler (Juli– )

Club–Präsidenten seit 1934

Eine chronologische Übersicht über alle Präsidenten des Vereins seit 1934.[20]

AmtszeitPräsident
1934–1949 Emil Gretler
1950 Paul Schärli
1951–1953 Willi Maurer
1954–1958 Willi Schönsleben
1959 Paul Schärli
1960–1963 Fredy Brunner
AmtszeitPräsident
1964 Werner Kauter
1965–1974 Elio Cellere
1975–1978 Carlo Calzavara
1978–1986 Paul Schärli
1986–1987 Paul Schnetzer
1987–1989 Sigi Gantenbein
AmtszeitPräsident
1989–1993 Carlo Hidber
1993–1996 Hans Hurni
1996–1997 Emil Kern
1997–2004 Thomas Müller
2004–2007 Norbert Senn

AG–Präsidenten seit 2004

Eine chronologische Übersicht über alle Präsidenten des Vereins seit 2004.[21]

AmtszeitPräsident
2004–2008 Dieter Fröhlich
2008–2010 Michael Hüppi
2010–2017 Dölf Früh
2017 Stefan Hernandez
Seit 2018 Matthias Hüppi

Literatur

  • Daniel Torgler, Daniel Ryser, Matthias Frei: Espenmoos – Fussball und Fankultur. Appenzeller Verlag, Herisau 2007, ISBN 978-3-85882-463-9.
  • Martin Furgler: 1879–1979 Ein Jahrhundert FC St. Gallen Herisau: S + S 1979.
  • Christian Koller: Transnationalität und Popularisierung – Thesen und Fragen zur Frühgeschichte des Schweizer Fussballs, in: Ludica – Annali di storia e civiltà del gioco 17-18 (2011/12). S. 151–166.

Weblinks

Commons: FC St. Gallen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. FC St. Gallen: Fertig Froehlich! Abgerufen am 15. März 2016.

 

        Rezel Computer Helpoint

9470 Buchs

      Tel: +41 71 543 12 19

               rezel helpoint neu                                    

  Ihr Computer etc. ist uns wichtig.

 Meine PC Erfahrungen sind:  vom 1984 - 2020

  1989 - 1990 Commodore 64/128  Amiga, 500/1000/2000 mit mindestens 10 Jahre Erfahrungen

1990 - jetzt 30 Jahre Personal Computer Erfahrungen Commodore, Amga und (PC)

Eines meiner Hobbys ist also Computer mit Leib und Seele. Noch niemand ist bei mir entäuscht worden.

Es laufen alle Computer Laptos noch. :-)

Haben Sie / Du Computer, Tablet, Drucker oder Samsung Huawei Smartphone Probleme ?

Ich  komme zu Ihnen nach Hause und helfe Ihnen völlig unkompliziert das Problem zu zu beheben.


Ich erledige Arbeiten für Sie wie:

  • W-Lan Verschlüsslung und einrichten vom W-Lan 
  • installieren von Programmen wie Office 2013/2016 etc. und anderen Software die Sie zu Hause haben und damit Probleme haben..
  • Windows 10 Installation auf Ihrem Rechner. (Wichtig: Orginal Lizenschlüssel sollte vorhanden sein)
  • Viren und Trojaner Entfernung etc.
  •  Ich installiere auch ihren Laptop oder Desktop PC per TeamViewer mit Fernwartung über das Internet.
  • Was ist Teamviewer ?    https://www.teamviewer.com/de/      
  • Mit TeamViewer steuere Ich Ihren  Rechner Zu Hause (eines Partners) direkt über das Internet - samt Audio- und Videokonferenz-Funktion.
  • Teile im Desktop Computer ersetzen (Laptop nicht) nur wenn nötig.
  • Huawei, Samsung Smartphone etc. Installation von Android und evtl. Fehler Behebung. Apps installieren etc.
  • und vieles mehr mache Ich.

Also zögern Sie nich um mich zu Kontaktieren unter der Telnr. +41 71 543 12 19

Meine Preise:

Das Material das Sie benötigen (Hard und Software) von mir müssen Sie selber bezahlen.

Mein Stundenansatz:  Sie können mir am Ende geben, was Sie für richtig erachten

für meine geleistete Arbeit bei Ihnen Zuhause.                                                                               

Das ist kein Scherz das ist mal was anderes im Jahr 2020 bis xxxx

 Ihr René Zellweger

 

 

                                                             

 

Das waren noch Amiga Zeiten !!  Wer kennt die noch ??

 

a Banner

 

 Hier ensteht NEU eine Amiga Seite.

Da Ich selbst lange von 1985-1994 oder länger mal einen

Commodore Amiga

                    Commodore 64

c64

Commodore 128 

C128

Amiga 500

amiga500

 

Amiga 1000 

amiga1000

Commodore CDTV

amiga cdtv

Amiga 2000 + Amiga 2000 Tower

amiga2000

 

Ich sparte immer mein Geld für diese Commodore Computer egal was es kostete.

Ging sogar für einen 2 MB Chip Ram von Gossau SG nach Bern mit einem Kollegen zum holen,

damit er etwas schneller lief. Das war schnell für die Jahren 2 MG Ram Haaa

Amiga 2mb Ram

Das Hardware zum Amiga war für unsere Zeit nicht günstig aber es war unser Computer Leben und man lebt ja nur einmal. :-)

Wir hatten damals den Amiga Computer als Freundin. Wir kopierten Tage lange Amiga Games

legal natürlich versteht sich.

Commodore Amiga hatte es uns angetan. Wir hatten sogar ein Amiga Club.

Wir hatten sogar unsere eigene Mailbox und Homepage und eigenen Telefonbeantworter vom Computer gesteuert.

Amiga Mailbox BBS

Und mit einem Akustikopler späterModem 56000 KB holten wir die Files von den Mailboxen runter und das kostete damals viel Geld. :-(

Akustikkoppler dataphon SeiteA

 

     Oder diese langsamen Modem

    Commodore Modem       Amiga Modem 2400 kb

 

 

Amiga Zyxel Modem 9600 baud   Amiga Zyxel modem 33.6kbps

56K DIAL UP MODEMS

Aber dann kam der PC Emulator für den Amiga 2000 für ca. 450 Fr. siehe unten

Amiga PC Emulator

Amiga Hardware    

https://www.google.com/search?q=amiga+hardware&client=firefox-b-d&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjF2ZHF5YLkAhWOpYsKHVk_BMsQ_AUIESgB&biw=1920&bih=912

und dann ging die PC Zeit los :-)  Ich arbeite schon seit 1984 bis jetzt mit Amiga und PC

Ja das waren noch schöne Zeiten. Ich vermisse Sie schon noch wenn Ich so nach hinten denke.

Ich kann nicht sagen wieviel Geld Ich für den Amiga ausgegeben habe. gebe sicher schöne Ferien.

Dafür haben wir keine Ferien gemacht. Ferien am Computer. Tag und Nacht :-)

 Mit diesen Oltimer Computer und Betriebs-Systemen

habe ich schon gearbeitet von 1987 bis 1995

Im Computerkurs habe ich mal eine Documentation darüber gemacht.

Vielleicht kommt mir noch mehr in den Sinn. Viel Spass beim schmunzeln.

 

 COMMODORE SX-64

 

 bild 1  bild 2  Bild 3

 Der SX-64 wurde ab Dezember 1983 zum Preis von 950 SFr.verkauft, in Deutschland bot man das Gerät ab Frühjahr 1984 für knapp 3.000 DM an. Das Gerät wurde lediglich im Zeitraum Frühjahr 1984 bis 1986 vertrieben. Entgegen hartnäckigen Gerüchten wurden weltweit mehr als 49.000 Exemplare produziert und vertrieben, was man an der fortlaufenden Seriennummer leicht erkennen kann: In der SN-Database auf sx64.net findet man einen SX-64 mit der Endnummer 049807. Ursprünglich plante Commodore ein Doppel-Diskettenlaufwerk für das Gerät ein, auf der Summer CES (Consumer Electronics Show) 1983 in Las Vegas stellte man daher einen entsprechend ausgestatteten Prototyp vor. Aus der anfangs gewählten Bezeichnung Commodore Double Drive Executive 64 entstand kurz DX-64. Außer diesem Prototyp konnte man noch kein verkaufbares Produkt nachweisen. Auf der Winter CES wurde ein fast serienreifer Prototyp vorgestellt, der nur noch ein Diskettenlaufwerk aufwies und den dementsprechend geänderten Namen SX-64 (Single Drive Executive 64) bekam. Das zweite Laufwerk, welches wahrscheinlich aus Kostengründen dem Rotstift zum Opfer fiel, sollte aber optional mitbestellt werden können. Es wurde ein weiterer Prototyp vorgestellt, der SX-100, ein weitestgehend gleiches Gerät, lediglich mit einem Schwarz-Weiß-Monitor ausgestattet. Dieser kam aber über das Prototyp-Stadium nicht hinaus. Der DX-64 wird in dem beigefügten Handbuch zwar gelegentlich erwähnt, auch sieht man in einer Gerätebeschreibung eine Zeichnung eines Computers mit Doppellaufwerk, jedoch ist ein „echtes“ Serienmodell des DX-64 bis heute nicht belegt, so dass der Double Drive Executive 64 es wohl nie zur Marktreife gebracht hat, lediglich Eigenbauten lassen sich im Internet finden, leicht daran zu erkennen, dass das obere Laufwerk auf der Frontplatte die Bezeichnung STORAGE aufweist.

   Technische Daten

   Bauzeit: 1983 bis 1986

   Prozessor 6510, 8 Bit

   Taktfrequenz: 0,99 MHz

   RAM: 64 KB (erweiterbar bis 512 KB)

   ROM: 20 KB

   Betriebssystem: Basic 2.0 (im ROM)

   Bildschirmauflösung: Grafik 320×200, 160×200, Text: 40×25

   Farben: 16

   Sound: 3-Kanal, mono

   Schnittstellen: 1 Seriell rund (CBM-Bus), 1 Video/Audio, 1 Userport, 2 Joystick oder Maus, 1 Modulschacht

   Tastatur: 66 Tasten

   Eingebaute Laufwerke: Floppy 5¼", kompatibel zu VC1541

   Besonderheiten: eingebauter 5"-Farbbildschirm, eingebautes Netzteil, kein Akkubetrieb

   Mehr dazu unter: https://www.c64-wiki.de/index.php/SX64

   bild 4 commodore 64

Der Commodore 64 (kurz C64, umgangssprachlich 64er oder „Brotkasten“) war ein 8-Bit-Heimcomputer mit 64 KB Arbeitsspeicher.

Blinkender „Ready“-Startbildschirm des C64. Wie die oberste Bildschirmzeile anzeigt, wurde

automatisch ein Interpreter für dieProgrammiersprache BASIC gestartet,

der nun Benutzereingaben erwartet zb.

 bild 5 commodore 64

 10 PRINT "Hallo, ich bin der Commodore 64 - Wie heisst Du";:INPUT A$

 20 PRINT "Hallo " A$

30 END

 

bild 4 commodore64

 Der C64 im „Brotkasten“-Gehäuse, mit Deutschen Tastaturlayout sowie 5¼-Diskette und Laufwerk VC1541

                                         bild 8

Herrsteller Commodore International
Typ Heimcomputer
Veröffentlichungs Jahr 1982
Produktionsende Jahr 1994
Neupreis etwa 832 SFr. (Bei Verkaufsstart in Deutschland 1983)
Prozessor MOS Technology6510
@ 1,023 MHz (NTSC-Version)
@ 0,985 MHz (PAL-Version)
Arbeitsspeicher 64 KB
Grafik VIC II (320 × 200, 16 Farben, Sprites)
Sound SID 6581 (3× Osc, 4× Wave, Filter, ADSR, Ring)
Datenträger 170-KB-Disketten, Steckmodule, Tonkassetten (Datasette)
Betriebssystem Commodore Basic V2
Vorgänger Commodore VC 20
Nachfolger Commodore 128

mehr über Commodore 64 finden Sie unter https://de.wikipedia.org/wiki/Commodore_64

 atari 1          über Atari  1985 - ca. 1994

atari 2

 

 Atari war nicht der wichtigste Homecomputer-Hersteller !

Atari ST ist der Name einer Serie von Heim- bzw. Personal Computern der Atari Corporation, die von 1985 bis 1994 produziert wurde. Die ST-Serie eignete sich durch die grafische Oberfläche GEM unter anderem für professionelle Büroanwendungen und wurde wegen der serienmäßig vorhandenen MIDI-Schnittstelle der Standardcomputer in kleinen und großen Tonstudios. Die Abkürzung „ST“ steht dabei für Sixteen/Thirty-Two (16/32), da der verwendete Hauptprozessor, der Motorola 68000, einen 16 Bit breiten Datenbus hat und intern mit 32 Bit arbeitet.

Die ST-Serie war eine Alternative zu den wesentlich teureren Apple-Macintosh-Modellen und stand in direkter Konkurrenz zu IBM-PC-kompatiblen Computern, denen sie in Sachen Multimedia-Fähigkeiten, Ergonomie und Benutzerfreundlichkeit überlegen war.

Also Commodore war mit dem C64/128 erfolgreicher als Atari mit der XL-Reihe und der Amiga war erfolgreicher als die ST-Reihe, warum sollte dann Atari der wichtigste Heimcomputer-Hersteller sein ? Atari kam nie auf die Stückzahlen von Commodore.
Ich sehe Commodpre da an der Spitze, dicht gefolgt von Atari und nur etwas dahinter kommt dann Apple. Im Konsolenbereich der 80er-Jahren gibt es keine Diskussion darüber, da war Atari mit dem VCS der wichtigste Konsolen-Hersteller. Auch in der Spielhalle ging da kein Weg um Atari vorbei, nur im Homecomputer-Beriech konnte Atari sich nie richtig behaupten
.

Mehr dazu unter   https://de.wikipedia.org/wiki/Atari

  bild 4 commodore 128

commodore 1

Erscheinungsjahr:
1985
 
Neupreis: ca. 500 SFr.
Prozessor: MOS Technologies 8502
Zilog Z-80
Taktfrequenz: 8502: 1 MHz Modus
  - 0,97 MHz in PAL
  - 1.02 MHz in NTSC
8502: 2 MHz Modus
  - 1.97 MHz in PAL
  - 2.04 MHz in NTSC
Z-80:
  - 4 MHz, 2 MHz bei Buszugriffen
Arbeitsspeicher: 128 KByte, ausbaufähig bis 256 KByte (4 Bänke zu je 64 KByte)
Speicher wird über eine MMU mittels Bankswitching angesprochen
ROM: 80 KByte:
  - C64 Basic V2.0 (8 KByte)
  - C64 Kernal (8 KByte)
  - C64 Zeichensatz (4 KByte)
  - C128 Basic V7.0 (32 KByte)
  - C128 Kernal (16 KByte)
  - C128 Zeichensatz (8 KByte)
  - Z-80 Boot-ROM (4 KByte)
Betriebssysteme: Basic V2.0
Basic V7.0
CP/M

Grafikchip:

 

 

VIC-II 6566/6567/6569 (je nach Baujahr)
VDC 8563
Textmodi: 16 Farben Farbpalette:
  - 40 x 25 Zeichen (VIC)
  - 80 x 25 Zeichen (VDC)

 

Sprites:

8
Soundchip: SID 6581 / 8580 (der wohl beste Soundchip aller Homecomputer)
Sound: 3 Synth-Kanäle mit Filtern, Mono
Ein-Ausgabechip: 2x CIA 6526
Sonstige Chips: MMU 8722
Tastatur: 92 Tasten, im Gehäuse eingebaut
Gehäuseform: Tastaturcomputer
Laufwerke extern anschließbar:   - 1541
  - 1571
  - 1581
  - Alle Commodore Datasettenlaufwerke außer der 1531
Anzeige: Fernseher
Composite-Monitor
Digital-RGB-Monitor (TTL)
Erweiterungsmöglichkeiten: Modulsteckplatz
User-Port
ROM-Steckplatz für ROMS bis 32 KByte im inneren
Ein-Ausgabe: Modulsteckplatz
User-Port
Zwei Joystick-Ports
Fernsehanschluss
SVHS und Composite-Monitoranschluss (beinhaltet auch Audio)
Serieller Port für Drucker und Diskettenlaufwerke
Spezielles Tape-Interface mit 300 bps
RGBI Monitoranschluss

Befehle für den Commodore 128

LOAD"*",8,1 Laden einer Start-Diskette
LOAD"$",8 -->Befehl "LIST" Zeigt dir den Disketteninhalt (Direktory)
LOAD"Programmname",8 --> Laden eines Programmes
LOAD"Prog*",8 Man kann auch ein Programm so laden, indem man es mit * den rest abkürzt.

commodore 2 

                    Harddisk zum Commerdore 128

      Dazumal bezahlte ich für 20 Megabyte 200 Fr.

 Heute bezahlt man für 2 GB = 2000 MB (90 -100 Fr.)

 

      Nadeldrucker MPS 1000
  • 100 Zeichen pro Sekunde bei Draft-Qualität,
  • 9-Nadel-Druckkopf
  • 100 Zeichen pro Sekunde bei Draft-Qualität, bei Near Letter-Qualität (NLQ) 20 Zeichen pro Sekunde
 
               commodore 3  commodore 4

         mehr darüber unter   https://de.wikipedia.org/wiki/Commodore_128

                                                                                                                        
                                                        Das Modem von 1990                                        

                                                                                                       

Das Modem 300 Model 1660 von Commodore    unten Marke US Robotics                                                       erreicht eine Geschwindigkeiten von 300 Baud bis mit 64 Kb Internet Speed                                               1200 Baud. Über einen eingebauten Laut-   Man war das schnell zzzzzzz                                                         sprecher kann die Aktivität überwacht werden                                                                                                                                                             

 Modem 1  Modem 2
 
Kürzel ausgeschriebener Name
bit (selten „b“) Bit
B (selten „byte“) Byte

 

Das war nicht viel wenn man bedenkt dass es heute schon etwa 250000 kb oder mehr gibt gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 Hardware von früher zu Commodore 128   http://www.retroport.de/Commodore_Hardware.html

          cdtv. logojpg  Amiga CDTV

                      Spiel Console

cdtv

Hersteller Commodore
Typ stationäre Spielkonsole
Generation 4. Generation
Hauptprozessor Motorola 68000
Speichermedien CD-ROM

Im März 1991 stellte die Firma Commodore ihre Neuentwicklung CDTV (Commodore Dynamic Total Vision) auf der Winter CES Las Vegas öffentlich vor. Das Konkurrenzprodukt zum CD-i von Philips vereinte die Technik eines Heimcomputers auf Basis des Amiga 500 mit dem Konzept einer Settopbox. Das Gerät sah aus wie ein CD-Spieler (interner Projektname auch Black Baby) und hatte eine Fernbedienung, die eine starke Ähnlichkeit mit den heutigen Gamepads aufweist. Des Weiteren kam das Gerät mit einem eingebauten CD-ROM-Laufwerk, mit dem man auch Audio-CDs abspielen konnte (Video-CDs konnte erst das CD³², und das auch nur mit Zusatzhardware) sowie CD+G-CDs (CD plus Grafik).

Das Problem der Konsole war einerseits die mangelnde Software, andererseits die für dieses Konzept zu geringe Rechenleistung, was zur Folge hatte, dass die Wiedergabe von Videos kaum möglich war.                

Mehr dazu unter https://de.wikipedia.org/wiki/CDTV

 

   bild 4 commodore

 

Unten Amiga 500 mit RGB-Monitor 1084S, Maus und einem externen,

zweiten Diskettenlaufwerk A1010.

Auf dem Bildschirm ist die Workbench v1.3 zu sehen.  

 amiga 500 1           

Unten Amiga 500 vom 1987 mit 20 MB Hardisk

amiga 500 2

                                           TECHNISCHE DATEN

Display
Auflösung 640x256
Laufwerk / Diskette 3,5 Zoll mit bis zu 880 KByte
Technik
Arbeitsspeicher 512 KByte
Grafikkarte MOS 8362 »Denise« mit 32 oder 64 aus 4.096 Farben
Prozessor Motorola 68000
Prozessor-Threads 1
Prozessorkerne 1
Prozessortakt 7,09 MHz
Soundkarte MOS 8264 »Paula«

mehr über Amiga 500 unter https://de.wikipedia.org/wiki/Amiga_500

 

Bilder unten Amiga Betriebssystem  Kickstart 1.2

amiga 500 3  amiga 500 4

Als Kickstart werden die meist im ROM befindlichen, wesentlichen Teile

des Betriebssystems AmigaOS bezeichnet. Kickstart enthält unter anderem die

exec.library (den Kernel), die dos.library (das DOS), die graphics.library und die intuition.library (die Systembibliotheken für das Amiga-GUI).

mehr über Amiga Kickstart unter:             https://de.wikipedia.org/wiki/Kickstart

 Der Dataphon s21-23d Akustikkoppler

War ein Gerät zur Übertragung von digitalenDaten über eine analogeTeilnehmeranschlussleitung. Akustikkoppler wurden in den 1970er bis gegen Ende der 1980er Jahre verwendet und erlauben die Datenübertragung über den Hörer von Fernsprechtischapparaten. Es ist bei einem Akustikkoppler keine elektrische Verbindung mit dem Festnetzanschluss nötig, die in vielen Ländern und Netzbetreibern rechtlich nicht erlaubt war.

dataphone

Unten Akustikkopler Dataphon S21-23D

dataphone 2

mehr darüber unter https://de.wikipedia.org/wiki/Akustikkoppler

Übertragungsgeschwindigkeiten:

  • max. 300 bit/s im V.21-Modus
  • max. 1200 bit/s im V.23-Modus
  • Vollduplex: 300, 600/75, 75/600, 1200/75, 75/1200 Baud
  • Halbduplex: 600/600, 1200/1200 Baud

 

   amiga 2000 1  2000

Amiga 2000 von Vorne

amiga 2000 2

Amiga 2000 von Hinten

amiga 2000 3

Computer: Commodore   Amiga 2000  
Erscheinungsjahrr:    1987  
CPU/Taktfrequenz    Motorola MC68000 7.4 MHz - 16/32 Bit   
ROM: 256 KB  
RAM (erweiterbar): 512 oder 1024 KB (je nach Ausführung) (max. 95 MB)  
Grafikauflösung: abhängig von der verwendeten Graphikkarte, Standard 640x512
Farbpalette: Standard 64 aus 4096 Farben  
Sound: 4x 8-Bit Mono-Sample Kanal, 3 stimmiger Synthesizer  
Schnittstellen: Standard Serial, Parallel, Disk Drive, 2 Game Ports, kein Festplattenkontroller !  
Massenspeicher:

HDD (3.5" o. 5.25" SCSI), 5.25" und 3.5" FDD,

Streamer, CD-ROM Laufwerk, JAZ+ZIP Laufwerke

 
       

 

Erster PC Emulator auf dem Amiga 2000

Commodore A2088 PC Emulatorkarte

für Amiga 2000, 3000, 4000.

Pc Emulator 

Technische Daten

Sidecar

  • Erscheinungsjahr: 1986
  • RAM: 256 KByte, später 512 KByte
  • CPU: Intel 8088, 4,77 MHz
  • Neupreis: ca. 840 SFr.
  • Besonderheiten: batteriegepufferte Echtzeituhr, kompletter IBM XT,
  • läuft parallel zum   Amiga
  • PC-Ausgaben laufen über den Amiga-Bildschirm und

am Amiga angeschlossenen

  • PC-Eingabe läuft über Amiga-Tastatur und Maus.

A2088 (XT) Bridgeboard

Mehr dazu unter

http://www.wikiwand.com/de/A1060_Sidecar

                                            bild 4 commodore

 

         Amiga 3000                                                        Amiga 3000 Tower

 Amiga 3000 1  Amiga 3000 2 Tower

Commodore-Produktübersicht

PET/CBM KIM-1PET 2001CBM 3000CBM 4000CBM 8000MMF 9000  
CBM II CBM 500CBM 600CBM 700CBM 900
Heimcomputer VC 10VC 20C64 (SX, GS) • 264-Reihe (C16, C116, Plus/4) • C128C65
Amiga 1000Sidecar500500 Plus2000CDTV6003000/T/UX12004000CD³²
IBM-kompatibel PC-1PC-10 bis PC-60x86LTA1060
Peripherie
Laufwerke DatasetteCBM-DiskettenlaufwerkeVC15xx (VC1540/41, VC1551, VC1570/71, VC1581) • SFD100x (SFD1001, SFD1002) • CBM 2020 bis 8250 • A570 • A590 • A3070
Drucker MPS-SerieMPS 801MPS 1000MPS 1500CVC1520 • CBM-8000-Serie • CBM 4022
Sonstige Hardware Zorro-BusUhrenportWOMRAM Expansion UnitCommodore-Maus • Monochrom- und Farb-Monitore • Lautsprecher A10 • Mehrfachbenutzersysteme (MBS)
Historische Hardware Schreib- und Tischrechenmaschinen • LED-Uhren • 2000K/3000HChessmate
Chips MOS TechnologyVICVIC IITEDVDCSIDPIAVIATPICIAACIAAgnus (Blitter, Copper) • PaulaEHB-ModusHAM-Modus
Chipsätze OCSECSAGA
Software Commodore BASICCommodore Basic V2KernalCBM-ASCII (PETSII) • GEOSCommodore DOSAmigaOSKickstartWorkbenchARexxAmigaGuideAMIX

mehr darüber unter     https://de.wikipedia.org/wiki/Amiga_3000

Da Ich selbst Gönner beim FFA Museum bin,

und ein Flieger und Auto Fan bin,

habe Ich mir gedacht Ich mach mal eine FFA Museum Seite hier.

 

Das FFA Museum Altenrhein ist eines der interaktivsten

und modernsten Museen in der Schweiz.

Ausgestellt sind Flieger und Fahrzeuge.

 

Finales Logo 1

 Zur FFA Homepage  https://ffa-museum.ch/

 

 johannes l und bernhard vonier lassen di 768x943

 

 Bernhard  Vonier Geschäftsführer mit Bruder Johannes Vonier Gesellschafter

vom FFA Museum Altenrhein

ambri 014

 Entstehung vom FFA Museum

https://www.youtube.com/watch?v=Uepe4btIwsQ

 

Fliegen zum träumen

Ein kurzer Einblick in unseren FLIEGENDEN Museums-Alltag und in die Werkstatt!

https://www.youtube.com/watch?v=lAOkuEoRju4

 

Passagierflüge Hunter 2017

https://www.youtube.com/watch?v=5rdWMytsMsE

 

Hunter-Flüge Emmen Oktober 2017

https://www.youtube.com/watch?v=5apA93bq1tY

 

 

 

 

 

 

FS St.Gallen 1879

 Fc.Gallen  

Ich bin auch ein FC ST.Gallen 1879 Kind

in guten wie in schlechten Zeiten.

Es lebe der FC St.Gallen Ein HOCH auf den FC St.Gallen

Nur weiter so !!!  

Hopp St.Galle inne mit dem Balle

Aktuelle Ortszeit in Buchs-Werdenberg SG:

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Switzerland 25,2% Schweiz

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Wetter Meteoswiss

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swisspop

 

 

 

 

T

Internet Radio Sender Schweiz

Radiosender CH

 

T

Internet Radio ganze Welt

 

 internet radiowelt

 

T

Witz des Tages zum schmunzeln :-)

Aktuelles Jahr:
Beginn Sommerzeit:
Ende Sommerzeit:

Nächstes Jahr:
Beginn Sommerzeit:
Ende Sommerzeit:

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